Hörgeräte


Die heutige Generation an Hörgeräten zeichnet sich durch maximalen Tragekomfort und Unauffälligkeit aus. Modernste Technik, die Hand in Hand mit Hörgeschädigten entwickelt wurde, ermöglicht diesen Standard. Erfahren Sie hier, wie eine konkrete Hörgeräte-Versorgung mit uns abläuft.

Im Folgenden sehen Sie eine Übersicht der Hörgeräte in Laufen. Profitieren auch Sie vom neusten Stand der Technik:

Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO-Gerät)

Hinter-dem-Ohr-Gerät

Wie der Name besagt, sitzt hier die Technik hinter dem Ohr. Im Ohr positioniert sitzt ein maßangefertigtes Ohrpassstück. Der verstärkte Schall wird über einen Schallschlauch und die Plastik ans Ohr weitergeleitet. Die Otoplastik ist manuell gefertigt und kompatibel zu jedem beliebigen HdO-System unterschiedlichster technischer Ausstattung.
Durch die Größe ist eine leichte Bedienbarkeit gegeben und die Lebensdauer der Batterien länger.

Dünn-Schlauch-Systeme

Dünn-Schlauch-Systeme

Offene Anpassung: Diese Hörsysteme sind eine Untergruppe der HdO-Geräte, aber viel kleiner und durch den nur 0,9 mm dünnen Schallschlauch kosmetisch viel unauffälliger. Durch einen im Gehörgang sitzenden kleinen Schirm wird der Sitz gewährleistet. Der Gehörgang ist hierbei nicht wie bei einer Versorgung mit individueller Plastik verschlossen sondern offen. Diese Versorgungsart ist aber hörverlustabhängig anzupassen, d. h. bei einer hochgradigen Hörminderung ist diese Versorgung nicht indiziert.

Geschlossene Anpassung: Die Technik und Kosmetik ist wie bei der offenen Versorgung, allerdings ist hierbei das Schirmchen durch eine individuelle Otoplastik an den dünnen Schlauch angekoppelt. So kann man eine größere Verstärkung erzielen und trotzdem den kosmetischen und unauffälligen Vorteil nutzen.

Ex-Hörer-Systeme

Ex-Hörer-System

Bei diesem System ist die Technik „auseinandergezogen“. Im Gehäuse hinter dem Ohr sitzt das Mikrofon und der Verstärker mit der Chipplattform. Der Hörer sitzt im Gehörgang und ist über ein Kabel mit der restlichen Technik verbunden. Angepasst werden können diese Hörsysteme sowohl offen als auch geschlossen. Der Vorteil hierbei ist, dass man höhergradige Hörminderungen so kosmetisch und klanglich optimal ausgleichen kann.

Im-Ohr-Geräte (IdO-Geräte)

Im-Ohr-Gerät

Der Name verrät den Sitz des Hörgerätes: hier ist die ganze Technik in eine individuell gefertigte Hohlschale eingebaut. Das Hörgerät verschwindet im Ohr. Durch den Sitz des Mikrofons erfüllt die Ohrmuschel weiter ihre normale Funktion. Der kosmetische Vorteil überzeugt. Abhängig ist diese Versorgungsart aber von der Größe und dem Verlauf des Gehörgangs. Audiologisch ebenfalls zu bewerten ist, ob die erforderliche Zusatzbohrung unterzubringen ist, ohne einen sogenannten Verschlusseffekt hervorzurufen. Gute manuelle Fähigkeiten sind hierbei unabdingbar.

Sonderversorgungen

KnochenleitungsbrillenKnochenleitungsbrillen

Hierbei bleibt der Gehörgang frei und unverschlossen. Eine Technik, die am Brillenbügel befestigt ist, liegt mit Druck auf dem Knochen hinter der Ohrmuschel auf und bewirkt, dass der Schall direkt auf das Innenohr übertragen wird. Angepasst wird diese Versorgungsart bei Mittelohrdefekten oder bei fehlenden Ohrmuscheln.

Hörbrille

Hörbrillen

Die Hörgerätetechnik ist an den Brillenbügel montiert und über einen kleinen Adapter, welcher vom Bügel abgeht, wird der Schall über einen Schallschlauch ins Ohr geleitet.

CROS-Versorgung

Bei einseitiger Taubheit und Normalhörigkeit auf dem Gegenohr, gibt es die Möglichkeit auf die Seite des ertaubten Ohres ein Mikrofon zu setzen. Über ein Kabel oder eine Funkverbindung wird der Schall auf die normalhörende Seite geleitet und gelangt über einen Schallschlauch ins Ohr. In eine Brille montiert wirkt diese Versorgung kosmetisch ansprechend. Dies bewirkt, dass man auf der tauben Seite wieder ansprechbar ist und so besser in seiner alltäglichen akustischen Umgebung zurecht kommt.

BI-CROS-Versorgung

Bei einseitiger Taubheit und einer Hörminderung auf dem besseren Ohr wird diese Sonderversorgung angewandt. Das Prinzip ist wie bei der CROS-Versorgung, nur dass auf der nicht-tauben Seite ein Hörgerät die Hörminderung ausgleicht. Der Vorteil: es wird der Hörverlust auf dem besseren Ohr korrigiert und man ist auf der tauben Seite wieder ansprechbar.

BAHA und Cochlear-Implantat

Angewendet bei resthörigen oder ertaubten Menschen, bei denen der Hörnerv in Ordnung ist. Hier wird ein Sensor in den Hörnerv einoperiert. Über ein Mikrofon, das knochenverankert außen auf dem Schädelknochen angebracht ist, wird der Schall aufgenommen, durch einen Prozessor bearbeitet und an den Sensor, der den Hörnerv stimuliert, weitergeleitet.

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